Diplom Ingeneurin für Archiektur
"1. Form Follows Feeling. 2.Wir bauen keine Zoos ohne Zoologen – aber ganze Städte ohne die Wissenschaft vom Menschen. Das muss sich ändern!"
emphatisch, evidenzbasiert und explorativ
Ja
Architektur, Innenarchitektur, Neuroästhetik & Neuroarchitektur, Referentin
Veröffentlichung: Best Of Interior 2023, Callwey Verlag Projektbeispiele kann ich nachreichen, falls gewünscht; Ebenso Interviews oder Podcast-Aufzeichnungen
Juni 2025
partizipatives, nutzerzentriertes & kontextbezogenes Entwerfen
Am Anfang steht der empathische Zugang: präzise Fragen, Fragebögen und eine Profilerstellung der Nutzer:innen. Ich arbeite mit den Leitfragen Warum, wer, wozu und wie? – sie strukturieren den Prozess und bilden die argumentative Linie im weiteren Vorgehen. Auf dieser Basis entsteht eine Bedürfnisanalyse, die emotionale, funktionale und soziale Anforderungen sichtbar macht.
Die anschließende Raumdiagnose mit Stärken-Schwächen-Analyse untersucht bestehende Qualitäten, Brüche und räumliche Potenziale. Ergänzend entwickle ich Szenarien und Raumnutzungsmodelle, um mögliche Zukünfte des Ortes zu prüfen und abzubilden, wie unterschiedliche Konfigurationen Verhalten, Orientierung und Interaktion beeinflussen können. Die atmosphärische Analyse vertieft diesen Blick, indem sie Licht, Materialität, Texturen und räumliche Stimmung in ihrer Wirkung reflektiert.
In Projekten mit mehreren Beteiligten moderiere ich Entscheidungsprozesse, um Perspektiven zusammenzuführen und zu Lösungen zu gelangen, die sowohl individuelle Bedürfnisse als auch vielfältige und neurodivergente Nutzergruppen berücksichtigen.
Das partizipative, nutzerzentrierte und kontextbezogene Entwerfen bildet den Rahmen: Lösungen entstehen aus dem konkreten Ort, seinen Menschen und ihren realen Anforderungen – präzise, nachvollziehbar und anschlussfähig für den weiteren Planungsprozess.