Die Ziele der WAP
Die Wohn- und Architekturpsychologie untersucht, wie gebaute Räume – von privaten Wohnbereichen bis zu öffentlichen Gebäuden – unser Denken, Fühlen und Verhalten beeinflussen. Ziel ist es, Lebens- und Arbeitsumgebungen so zu gestalten, dass sie das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen langfristig fördern. Architektur geht weit über einen visuellen Moment hinaus. Sie ist die Hülle, die Menschen Tag für Tag umgibt und kontinuierlich mit ihnen interagiert.
Ziele der Wohn- & Architekturpsychologie sind die Schaffung von menschengerechten Räumen und Gebäuden.
Damit die gebaute Umwelt menschengerecht wird, ist die Kenntnis der menschlichen Bedürfnisse der wichtige erste Schritt. Die Gründer von IWAP Harald Deinsberger-Deinsweger und Herbert Reichl haben raumbezogene menschliche Bedürfnisse in sinnvolle Kategorien eingeteilt und gleichzeitig Kriterien für die räumliche Umsetzung definiert. Diese Systematik ist die Grundlage der Methoden wie Projektanalyse oder Bedürfnisanalyse.
Auf diesem Hintergrund ist das Ziel von IWAP, die Methoden zur Anwendung der WAP in relevanten Berufen bekannt zu machen und zu integrieren. Somit können die Ziele in drei aufeinander aufbauende Themen dargestellt werden.
Kenntnis der raumbezogenen Bedürfnisse des Menschen
Dadurch wird es für jedes Projekt möglich im Vorfeld der Planung, diese Bedürfnisse zu beschreiben oder auch durch Interviews in den Planungsprozess einzubinden.
Definition von Planungskriterien
Nur das Wissen über die Bedürfnisse macht es möglich, für die Planung Kriterien vorzugeben, die zu einem menschengerechtem Umfeld führen.
Beurteilung von Entwürfen und Gebäuden im Bestand
Damit die Bedürfnisse wirklich umgesetzt werden, braucht es eine Bewertung wie weit dies in der Planung geschehen ist, und gleichzeitig Vorschläge für die Optimierung.
Wenn Sie zu dieser Systematik mehr erfahren wollen, können Sie hier Broschüren downloaden, oder sich eine E-Mail Serie zuschicken lassen.
“Wenn Menschen wüssten, wie sehr sie von Räumen beeinflusst werden, dann würden Gebäude und Städte anders aussehen.“
Harald Deinsberger-Deinsweger
Wohnbau & Psychologie, Lektor für Wohn- & Architekturpsychologie
“Raumgestaltung ist mehr als nur Ästhetik – sie beeinflusst, wie wir fühlen, denken und leben.“
Herbert Reichl
Experte für salutogene Lebenswelten
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