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Wie passen Architektur und Psychologie zusammen?

Bisher ist die Zusammenarbeit von Architekt/innen und Psycholog/innen sehr maginal passiert, weil die Herangehensweise dieser beiden Berufsgruppen sehr unterschiedlich sind. Die Psychologie entwickelt Konzepte und Theorien für die Lösung von Problemen. Sie benutzt dazu empirische Forschung und Studien. Diese Herangehensweise ist langwierig und kaum geeignet aktuelle Probleme bzw. Planungsaufträge in der Architektur zu lösen. Nachdem die Wissenschaften bereits auf einen großen Fundus an Wissen zurück greifen kann, ist es möglich dieses Wissen zu strukturieren und in aktuelle Planungen einzubinden. Genau dies ist die Herangehensweise von IWAP. Daher entwickelt sich hier ein Netzwerk von Fachleuten, die mit diesen Widersprüchen umgehen können. Die Mission von IWAP ist es daher, das Wissen aus der Forschung zur Anwendung zu bringen.

Wie wird die Architekturpsychologie die Qualität von Gebäude in Zukunft verbessern?

Die WAP kann in folgender Weise in die Planung eingebunden werden und in Folge die Qualität für den Menschen verbessern: 1. Definition von Planungskriterien entsprechend der Bewertungssystematik HQA (Humanwissenschaftliche Qualitätsanalyse) Diese sind die Grundlage der Planung und können entsprechend der Zielgruppe und der Gebäude- und Raumfunktionen unterschiedlich sein. 2. Analyse eines Entwurfs: Dabei wird entsprechend des Entwurfs oder der Einreichunterlagen eine Beurteilung samt Verbessserungsvorschlägen vorgenommen. Diese können in eine Folgevariante eingearbeitet. 3. Projektanalyse im Bestand samt Optimierungsvorschläge. Grundsätzlich kann man sagen, dass je früher die WAP eingebunden wird, die Wirkungen am deutlichsten sind.

Wie unterscheidet sich die "Angewandte Wohn- und Architekturpsychologie" von dem was auf den Hochschulen gelehrt wird?

IWAP hat ganz bewusst die Umsetzung als Hauptmotiv festgelegt. Dies bedeutet, in den Lehrgängen des IWAP bekommen Sie Methoden zur Anwendung, sei es hinsichtlich der Bewertung von Projekten oder zur Beratung von Kunden. IWAP sieht sich als Brücke von der Theorie hin zur Praxis.

Wieso ist die WAP nicht schon lange im Bauwesen integriert?

Die unterschiedliche Denk- und Arbeitsweise hat eine konkrete Integration bisher weitgehend verhindert. Die beiden Gründer des IWAP und einige der aktiven Mitglieder haben beide Berufe gelernt und ausgeübt. Damit konnten gewisse Hürden überwunden werden. Durch das breitgefächerte Netzwerk und durch die entwickelten Methoden hat IWAP eine gute Basis für diesen Schritt gelegt.

Welche Wissensgebiete nehmen Einfluss auf die WAP?

Verschiedene Bereiche der Psychologie (Sozialpsychologie, Wahrnehmungspsychologie, Persönlichkeitspsychologie, Umweltpsychologie usw.), Soziologie, Neurowissenschaften, Anthropologie, Geographie, Architekturtheorie, und viele mehr.

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