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Wohn- und Architekturpsychologie

Hier finden Sie eine kurze Darstellung des sehr umfangreichen Fachgebietes. Die Wohn- und Architekturpsychologie ist überall dort relevant, wo Menschen mit gebauter Umwelt in Kontakt sind.

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Die Wohn- und Architekturpsychologie ist eine relativ junge Wissenschaft, die seit den 1920ern erforscht, wie die gebaute Umwelt auf den Menschen und sein Denken, Fühlen und Handeln Einfluss nimmt.

Sie verbindet Wissen aus verschiedenen Disziplinen der Psychologie wie unter anderem der Sozial-, Entwicklungs-, Wahrnehmungs-,  Arbeits- oder Neuropsychologie) mit Wissen aus den technischen und planenden Fachgebieten (Architektur, Innenraumgestaltung, Städtebau, Raumplanung etc.). Die Ziele sind:

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Menschenfreundliche Räume

Das Wissen der Wohn- und Architekturpsychologie basiert nicht wie im Feng Shui auf einem chinesischen Philosophiesystem, sondern auf wissenschaftlichen Studien.

Während sich die Wohnpsychologie insbesondere mit Wohnräumen und ihren Bewohner/innen beschäftigt, befasst sich die Architekturpsychologie mit jeder Art von Architektur, also neben Wohngebäuden auch mit Arbeitsräumen und Bürogebäuden, Kindergärten, Schulhäusern, Museen, Bibliotheken, Ausstellungsräumen, Krankenhäusern, Plätzen, Unterführungen, Tiefgaragen und vielem mehr.

Die Architektur, die uns tagtäglich umgibt, bestimmt unser Leben in ganz alltagspraktischen Belangen. Sie beeinflusst unser Fühlen, Denken und Handeln. Da diese Prozesse jedoch meist unbewusst ablaufen neigen wir dazu, die Wirkung von Räumen massiv zu unterschätzen.

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Gesundheitsfördernde Räume

Ungünstige Räume wirken krankmachend und sind ein zusätzlicher Stressfaktor im Leben. Dadurch wird das persönlich verkraftbare Stress-Level schneller überschritten, was zu gesundheitlichen und psychischen Problemen führen kann.

Menschenfreundliche Räume hingegen können als zusätzliches Schutzschild wirken. Sie wirken erhol- sam und gleichzeitig angenehm aktivierend, sie bieten die Möglichkeit ganz für sich zu sein und auch die Möglichkeit mit anderen Menschen zusammen sein zu können. Sie helfen sich von Stress und Belastungen des Alltags zu erholen und neue Kraft zu tanken und mit Energie und Konzentration die gestellten Aufgaben zu bewältigen (Arbeitsräume, Schulen, Kliniken etc.).

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Räume, die das soziale Leben unterstützen

Eine gute Gestaltung von Gemeinschaftsräumen zum Beispiel führt dazu, dass Menschen mehr Zeit in diesen Räumen und somit mehr Zeit miteinander verbringen. Bieten die Räume für alle Nutzer Freiräume, ihren Alltag und ihre Aufgaben zu organisieren, ohne miteinander in Konflikt zu geraten, so unterstützt dies entspannte Beziehungen. Schlecht geplante Räume hingegen können Konflikte provozieren, Spannungen erzeugen und die Beziehungen belasten.

Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Wohn- und Architekturpsychologie beraten wir Sie gerne fachkompetent und praxisorientiert in der Planung und Umsetzung Ihres Bauprojekts.